Drucken

Unter dem Begriff der Psychohygiene verstehen man alle Maßnahmen, die zum Erhalt oder zum Erlangen von psychischer Gesundheit ergriffen werden. Sie kann somit sowohl zum Schutz sowie auch als Gegenmaßnahme gegen bereits vorliegende Probleme oder auch Erkrankungen aufgefasst werden. Es sollte gelingen, indem den negativen Faktoren, die für Unordnung in der Psyche sorgen können, ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wird wie Chaos, Müll und Schmutz in unserer Umwelt.

 

Anders gesagt:

Die Psychohygiene ist das Aufräumen der Seele, um all den Stress, die negativen Emotionen, Ängste, Sorgen und auch Zweifel loszulassen die ansonsten zu einer starken Belastung werden können.

 

Geprägt wurde der Begriff Der Begriff der Psychohygiene wurde geprägt von Robert Sommer.

Sein Gedanke dazu war: „Bei all den schädlichen und negativen Einflüssen, denen jeder Mensch Tag für Tag ausgesetzt ist, braucht es eine Möglichkeit der Gegenwehr. Die Psychohygiene soll somit nicht nur dabei helfen, akute negative Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten, sondern langfristig auch dafür sorgen, dass diese einen Menschen erst gar nicht mehr so sehr belasten und mitnehmen. Dies gelingt allerdings nicht von heute auf morgen und lässt sich nicht durch einmalige Übungen oder Strategien erreichen.“

 

Damit eine anhaltende Psychohygiene betrieben werden kann können Sie lernen mit vielen Situation umzugehen und negative Emotionen nicht zu verdrängen sondern anzunehmen, zu verarbeiten und zu bewältigen. Dies ist wahrlich nicht immer einfach, sich seiner Stimmung und seinen Gefühlen bewusst zu werden zu hinterfragen welche Ursachen hinter den negativen Gefühlen und Gedanken stehen. Danach ist es erst dann möglich die eigene Psyche zu reinigen und sich eine seelische Gesundheit zu bewahren.